Henriettenstraße – Bildungsarbeit für Kinder und ihre Eltern in der KGS

Marxloh

Wer seine schulische Laufbahn ohne jegliche Deutschkenntnisse beginnt, hat einen anspruchsvollen Schulweg vor sich, weil Sprachkompetenz gewiss ein Schlüssel für erfolgreiche Lernentwicklungen ist. 130 Schülerinnen und Schüler (von insg. ca. 200) der Grundschule Henriettenstraße im Stadtteil Marxloh beginnen ohne Deutschkenntnisse. Vielfältige Unterstützungen sind offensichtlich und notwendig.

Eltern haben oftmals ein Interesse an der Bildung ihrer Kinder und sind durchaus motiviert, sie hierin zu unterstützen. Es fehlen ihnen jedoch häufig finanzielle oder persönliche Ressourcen, die sie selbst nicht erschließen können.

Zahlreiche Kinder sind wissbegierig, neugierig und offen für Bildung. Sie brauchen aber eine Heranführung an Inhalte, Sprache und Lernmethoden über das Maß dessen hinaus, was in der Schule geleistet werden kann. Gleichzeitig bedürfen Sie einer besseren Unterstützung im häuslichen Umfeld.

Eltern haben die Möglichkeit, über das Schulsystem und allgemeine Bildungsvoraussetzungen beraten und in der Begleitung ihrer Kinder unterstützt zu werden. Kinder erfahren eine zusätzliche außerschulische Unterstützung und Förderung für ihren bestmöglichen Schul- und Lernweg.

Zielgruppe des Projekts sind Kinder, bei denen ihre Lehrer und Lehrerinnen eine hohe Lernmotivation und Bildungspotential erkennen, das aufgrund von äußeren Umständen im Moment nicht ausreichend ausgeschöpft werden kann.

Das Projekt richtet sich aktuell an 17 Schülerinnen und Schüler der KGS Henriettenstraße in Marxloh (fast 10% der Schulkinder).

Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Schulleitung der katholischen Grundschule Henriettenstraße durchgeführt. Die Franz-W. Aumund Stiftung unterstützt und fördert das Angebot für die Kinder.

Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an: gedik@ziuma.de